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Akademie

Cecilia Masermann

Große Blumenbilder zierten schon 2004 den Garten von Coras Café in Stockum. Ohne diese war auch der Kunstsommer kaum denkbar. Sunderner Kunstkenner wussten dann gleich: Cecilia Masermann stellte aus. Die aktive Künstlerin fällt aber nicht nur durch ihre großen Blüten mit einer intensiven Tiefe auf. Ob Portraits, Körperstudien oder Motive aus fernen Ländern, für Cecilia „Cecy“ Masermann gibt es keine Grenzen bei der Wahl der Motive. Die 1967 in Colombo, Sri Lanka, geborene Künstlerin wuchs auf Norderney auf. Die Liebe zum Meer und auch die zur Kunst schien ihr in die Wiege gelegt zu sein. Denn schon früh begann sie zu modellieren und zu malen.
So war es für sie selbstverständlich, eine Kunstschule zu besuchen. Der Zufall wollte es, dass sie erst Feriengäste und gleichzeitig einen Lehrer aus Neheim kennenlernte, die mit dem Berufskolleg Kunst und Gestaltung in Verbindung standen. Sie bewarb sich an der Schule und zog des Sorpesees wegen gleich nach Sundern, denn Wasser wollte sie nicht missen.
Ihre Praktika absolvierte sie im Fotostudio Adabo und im Töpferhaus von Sybille Plesier. Als ihr Sohn zur Welt kam, stellte sie ihre künstlerischen Ambitionen zurück, die Familie war ihr enorm wichtig. Für sie galt aber nicht erst seit dieser Zeit das Motto: „Ich lerne täglich das erst Diplome und Auszeichnungen jemanden aus uns machten. Das Leben selbst ist es jedoch, das die wahren Diplome austeilt.“ Und sagt über sich selbst.“ Ich strebe stets danach, die Prüfungen des Lebens sehr gut zu bestehen.“
In ihren wenigen stillen Stunden einer Mutter malte sie weiter. Sie fand in ihren vier Kindern immer wunderbare Motive, hatte Freude mit Farben und weiteren Materialien wie Sand zu experimentieren. So entstanden plastische, hervorgehobene und in die Tiefe gehende Bilder in Sand/Acryl. Aber auch Werke in Oel- und Pastellkreide, Aquarelle und Seidenmalerei abstrakt wie motivorientiert gehören bis heute zu ihrem Kunstpensum. Wer ihre ersten Bilder kennt, sieht die immer weiter fortschreitende Entwicklung hin zum Detail, zur Tiefe.
Cecilia Masermann interessierte sich ebenfalls von der Jugend an für Naturheilkunde. Acht Jahre lang besuchte sie Bachblüten-Arbeitskreise. Sie spürte zudem, dass Malen den Menschen eine innere Ruhe geben konnte, die heilend auf Körper, Geist und Seele wirkt. Dieses Wissen lässt sie bis heute ihre Kurse in einer besonderen Atmosphäre gestalten.

Schon 1993 gab sie Kurse in Seidenmalerei und meditativem Töpfern. Als ihre Kinder erwachsen waren, widmete sie sich wieder ganz der Kunst. Von 2002 bis 2004 arbeitete sie in ihrem eigenen Atelier „Art-Raum“ in Stockum, dann Zuhause. Heute hat sie ein kleines Atelier im Berghaus, der Akademie für Kunst und Kultur in Stockum. Auch in Zukunft möchte sie in ihrem „Zaubergarten der Kunst“, wie sie ihre Farbenwelt nennt und in dem sie ihren „inneren Seelenraum“ findet,  möglichst vielen Menschen zugängig machen. Jeder kann, so ist ihre Überzeugung, den Zugang zu sich selbst in der Kunst finden.
Im Berghaus gibt sie Einzel- und Gruppenstunden. Besonders liebt sie die Kunstkurse für Paare. „Sie können sich hier gemeinsam der Kunst widmen und sich so selbst neu entdecken“, zeigt die Erfahrung in diesem Kursbereich. Wer mehr über die Kunstkurse erfahren möchte, der kann sich unter 02933/77667 bei Cecilia Masermann erkundigen. (b.f.)

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