Die Fotografien zeigen Draht, im engeren wie im weiteren Sinne. Klaus Storch hielt den Werkstoff als solchen, dessen Herstellung und Verarbeitung, aber auch die Fabrikhallen, in denen er produziert oder gelagert wird, während der Jahre 2014 – 2018 in Altena und Umgebung fest.
Die Innenansichten der Produktionsstätten bestechen durch eine Strenge, die vielfach durch einen frontalen Blickwinkel aus der Raummitte heraus herbeiführt wird. Der Fertigungsprozess sowie das fertige Erzeugnis – Draht oder Drahtseil – erscheinen in Großaufnahmen.

Dadurch werden Muster, Strukturen sichtbar. Die Visualisierung der für den Werkstoff typischen Längenbetonung vollzieht sich durch den Fokus auf die Linie, die sich in unzähligen Varianten darbietet. Die Vorstellung von der scheinbar nicht enden wollenden Erstreckung des Drahtes stellt sich ein.
Storch entlockt der Thematik eine erstaunliche Fülle an Farben und
Farbtönen. Diese intensiviert er zuweilen. Zu dem Repertoire an Ausdrucksmitteln gehört auch die Gegenüberstellung von stark beleuchteten und im Dunkeln liegenden Bildpartien sowie von scharf und
unscharf wiedergegebenen Gegenständen. Beides schafft Dynamik.
Dr. Agnes Zelck


Für weitergehende Informationen:

www.klausstorch-fotografie.de

Biografie Klaus Storch

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Presse

Vernissage So. 27.6.2021 um 15 Uhr
Finissage mit dem Künstler So. 8.8.2021 um 15 Uhr
Öffnungszeiten: Sa. + So.: 15 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

Akademie für Kunst und Kultur Stockum (im Berghaus)
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