Liebe Freundinnen und Freunde von Johannes Dröge und der Kunst,

wie viele von Euch wissen, arbeiten in der Bildhauerwerkstatt von Johannes Dröge seit Jahrzehnten auch seine Schülerinnen und Schüler. Einige eher regelmäßig, andere sporadisch und immer wieder lassen sich auch Besucher dort sehen. Mit den Jahrzehnten ist die Werkstatt durch und mit Johannes nicht nur eine Bildungsstätte für bildende Kunst geworden, in der viele wundervolle Werke entstanden sind, sondern ein besonderer Ort, an dem sich erfahrene wie auch angehende Kunstschaffende gegenseitig inspirieren, sich handwerklich und mit Ideen helfen und die Freude an der Kunst weiter in die Welt tragen.
Dies alles möchten wir weiter erhalten! Daran liegt auch Johannes Dröge, unserem Freund und Förderer, sehr viel, denn es ist ein wichtiger Teil seines Lebenswerkes. In den letzten Monaten hat sich eine Situation ergeben, durch die wir die nicht ganz einfache Aufgabe aber auch die Chance bekommen haben, das Konzept der Bildhauerwerkstatt zu überdenken und auf neue und möglichst dauerhaft stabile Beine zu stellen.
Dies kann nur gemeinschaftlich gelingen. Aus diesem Grund haben wir uns zusammengesetzt und uns darüber Gedanken gemacht. Wir, das ist ein kleiner Personenkreis aus dem Förderverein, von Bildhauern aus der Werkstatt und Johannes selbst.
Da die Finanzierung ein unliebsamer aber auch sehr wichtiger Aspekt ist, hier noch ein paar zusätzliche Informationen:
Ein monatlicher fester Betrag ist für den Erhalt der Werkstatt die beste Option, den erst daraus ergibt sich eine Planungssicherheit. Bitte bedenkt, was alles zu berücksichtigen ist: Miete für die Räume, Heizung, Strom, Wasser, helle und geräumige Arbeitsplätze, Instandhaltung gebrauchter und Anschaffung neuer Maschinen, Ausstattung mit Werkzeugen und deren Ersatz bei Verschleiß, Verbrauchsmaterialien wie Schleif- und Poliermittel, Trennscheiben, Sägeblätter, Kleber und vieles mehr. Zudem sollen Rücklagen gebildet werden, um unvorhergesehene Ausgaben decken zu können.
Ziel ist es, dass jede(r) möglichst all das vorfindet, was zum kreativen Arbeiten benötigt wird und sich im Umfeld wohl fühlt.
Grundsätzlich möchten wir die Organisation und vor allem die Finanzierung auf möglichst viele Schultern verteilen. Alle, die mehr oder auch weniger oft in der Werkstatt arbeiten wissen, wieviel davon bisher von Johannes getragen wurde. Und wir wissen ebenso, dass dies nicht auf Dauer weitergehen kann. Es ist unser Wunsch, dass sich Johannes so lange wie möglich unbelastet seiner Kunst widmen kann!
Um eine möglichst gesicherte Grundlage zu haben, benötigen wir Eure Antworten auf dem unten verlinkten Fragebogen. Das ist wichtig für die weitere Planung und wir bitten deshalb alle Interessierten um die Teilnahme an der Befragung. Die Antworten werden von uns unabhängig von der Angabe der Mailadresse anonym zusammengefasst und ausgewertet.

Viele Grüße,
Peter Scheumann und Elisabeth Mette

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Ergänzung:


Liebe Freundinnen und Freunde von Johannes Dröge und der Kunst,

wir haben vor kurzem darum gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Vielen Dank für die bisher schon erfolgte rege Beteiligung.
Dank einiger Nachfragen aus Euren Reihen haben wir erfahren, dass es zu unserem Anliegen bezüglich der Weiterführung der Bildhauerwerkstatt noch Klärungsbedarf gibt. Mit dieser Nachricht möchten wir zusätzliche Informationen geben.
Zum Hintergrund:

  • Ein erheblicher Investitionsbedarf ist nötig (Dach, Fenster, Heizung, Strom- und Wasserversorgung, sanitäre Anlagen)
  • Der Eigentümer hält sich insgesamt verschiedene Optionen offen.
  • Die Mitnutzung durch die Firma von Hannes Dröge jr. (Sound Division) hat sich reduziert und ist nicht dauerhaft sichergestellt. Bei vollständigem Wegfall einer Mitnutzung müssen alle Kosten ausschließlich durch Johannes und die Nutzungsgebühren der Freizeitkünstler erbracht werden. Ein großer Teil der Mietfläche ist dann auch zu viel und würde nicht genutzt werden.

Die seit Jahrzehnten bestehende Nutzung des Gebäudes „Am Bergwerk“ in Stockum kann auf Dauer in der jetzigen Weise aus mehreren Gründen leider nicht weiter fortgeführt werden.

Natürlich soll Johannes zunächst in seiner alten Werkstatt weiterarbeiten können. Aus den genannten Gründen sind wir aber parallel auf der Suche nach einem neuen Domizil für ihn und seine Schüler*innen. Auch da müssen natürlich Miete und Nebenkosten aufgebracht werden, aber geeignete Räumlichkeiten sollen keinen oder nur einen geringen Investitionsbedarf haben und in der Größe besser angepasst sein.
Wir stellen uns vor, die Arbeit in Form einer Werkstattgruppe unter dem Dach des „Vereins der Freunde und Förderer der Akademie für Kunst und Kultur in Stockum“, bzw direkt unter dem Dach der „Anna und Ferdinand Tillmann-Stiftung“ weiterzuführen. Damit kann Ihre / eure finanzielle Unterstützung als Spende geltend gemacht werden.
So oder so freut sich Johannes Dröge über jede Art der Unterstützung, die einen Fortbestand seines Lebenswerkes sichert.

Viele Grüße,
Peter Scheumann und Elisabeth Mette

PS: Wer den Fragebogen (Mail vom 09.02.2021) bisher noch nicht ausgefüllt hat: Er ist noch bis Ende Februar online gestellt.

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